Gestern
Heute morgen
Am Vormittag
Am Nachmittag Schmelzwasser
Osnabrück und so
So allmählich entwickelt sich die Große Straße, jedenfalls besser als die Nachkriegslösungen der vergangenen Jahrzehnte.
Man kann sich die Kleinstadt am Rande Osnabrücks schön fotografieren. Aber das Ziel muss man nicht anstreben. Vieles zeigt charakteristische Züge einer nordwestdeutschen Siedlung, die sich Stadt nennt. Und wenn man das Ganze von ganz woanders aus betrachtet, wird es sogar interessant.
So:
Bahnhof Hasbergen:
Leere Straßen, Nieselregen. Aber volle Cafes.
Und in der Nähe der neue Anbau des Felix-Nussbaum-Museums. Architekt Daniel Libeskind.
Rundgang im Dezember - der ausgebesserte Teil des Hegertors läßt den alten Stadtmauerverlauf erahnen.
Blick Richtung Katharinenkirche:
Der spitze Giebel, das Steinwerk der Kneipe Die Zwiebel am Hegertor:
Der klassische Altstadtblick:
Eher unbekannt ist dieses Steinwerk an der Marienstraße mit Eingang von der Hegerstraße. Gut zu sehen ist die Aufteilung Keller und Wohngeschoß.
Katharinenkirche:
Herz-Jesu-Kirche:
Nach der langen Trockenheit im Herbst war nicht mit übermäßig viel Wasser im Silbersee zu rechnen. Es gab nichtmal eine Pfütze. Aber die Wasserverhältnisse sind im Berg unberechenbar. Abwarten.
Im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg ist dieser Goldhut aus der Bronzezeit ausgestellt.
Wikipedia: "Der Ezelsdorfer Goldblechkegel trat im Frühjahr 1953 als "bei der Arbeit hinderliches Blech" direkt unter der Erdoberfläche, in etwa 8 cm Tiefe, zutage. Der Fundort liegt am Fuß des bewaldeten, 576 m hohen Brentenberges an der Gemarkungsgrenze zwischen den Orten Ezelsdorf und Buch in der Nähe von Neumarkt in der Oberpfalz. Die in der Literatur veröffentlichte Karte bezeichnet als genauen Fundort eine geografische Position am Fuße des Brentenbergs bei ca. 11°21'59 Ost, 49°19'38 Nord (WGS84).
Der goldene Hut wurde vom Finder, einem Arbeiter, völlig zerhackt und zur Seite geworfen. Die fragmentierten Blechteile wurden später ob ihrer goldschimmernden Färbung von der Frau des Arbeiters eingesammelt und einem Zahnarzt vorgelegt. Durch eine Schmelzprobe stellte sich heraus, dass das Blech aus gediegenem Gold bestand. Die Fundstücke wurden im Folgenden dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg angeboten, das den Fund als Gegenstück zum Goldenen Hut von Schifferstadt erkannte und ankaufte.
Bei einer Nachuntersuchung der Fundstelle durch das Germanische Nationalmuseum wurden weitere Bruchstücke des Fundes bis zu einer Tiefe von 80 cm entdeckt. Es stellte sich heraus, dass der Goldblechkegel dicht unter dem Waldhumus als Einzelstück ohne Beifunde in "reinem Sand" vergraben worden war. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die planvolle, vermutlich aus kultischen Zwecken veranlasste Deponierung des Goldhutes im Erdboden im Vergleich mit den Fundumständen beim weitgehend erhaltenen Fund aus Schifferstadt von besonderer Bedeutung."
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldblechkegel_von_Ezelsdorf-Buch
Wenn man mich über deutsche Dachlandschaften fragte. Diese Konstellation hätte was. In Schwäbisch Hall. Mülltrennung und Privatparken inklusive.
Nürnberg zählt zu DEN Mittelalterstädten in Deutschland. Und zugegeben - wenn man bedenkt wie viele Steinhäuser darunter waren oder sind, unterlasse ich mal den Vergleich mit Osnabrück.
Aber nur für das Spätmittelalter. Vorher hatten wir hier schon.


Nach dem Friedensschluss von Osnabrück und Münster ("Westfälischer Frieden") waren entscheidende Fragen, vor allem der Truppenabzug, offen geblieben. Nach verschiedenen fehlgeschlagenen Versuchen in anderen Städten konnten die diesbezüglichen Verhandlungen schließlich in Nürnberg erfolgreich abgeschlossen werden. Am 25. September 1649 nahmen im großen Rathaussaal die Vertreter der weltlichen und geistlichen Mächte an der Festtafel Platz, um die ersten Verhandlungserfolge der europäischen Diplomatenkonferenz zu feiern.
Aus diesem Metall-Löwen soll in die Menge der Wein verteilt worden sein:
Das große Gemälde "Friedensmahl" von Joachim von Sandrart (1606-1688) hält das Geschehen fest.



In Osnabrück wurden die ersten Bestattungen in den ersten Jahrhunderten mit Baumsärgen abgehalten. Voraussetzung war eine Kirche daneben. Wie die Archäologie feststellen konnte, war dies zunächst im Bereich des Doms. Da Baumsärge aus Holz sind, findet man eigentlich nur die Abdrücke im Untergrund, dieser hier scheint durch Wasser erhalten geblieben zu sein. Abgelöst wurde diese Tradition durch Steinfassungen. Zumindest für die wichtigen Leute vor Ort.
Vor zwei Jahren wirkte das noch wie eine Nostalgie-Veranstaltung von Demo-Veteranen. Wie man sich nur täuschen kann. Das Misstrauen gegenüber der Atomkraft saß wohl tiefer.
Bearbeite gerade ein Fotoset zu Neuenstein in Baden-Württemberg. Dort gibt es nicht nur ein Fabelwesen. Aber das hier war sehr auffällig.





Mehr als zwei Jahre war ich nicht mehr da. Heute war noch am nächsten. TTS, eine Firma aus Bremen, vertreten in Busan auf der Kormarine 2011, einer Ausstellung für Schiffbautechnik in Südkorea.
Ab Weihnachten bin ich wieder vor Ort in Osnabrück, vorübergehend.
Das muss um 1996 gewesen sein. Der Reichstag nach Christos Umhüllung? Noch ohne die Kuppel von Foster. Die Aufnahme habe ich vom Potsdamer Platz aus gemacht. Der sieht nun ganz anders aus.

Ein Prinzip setzt sich durch.
Der erhaltene Baubestand sowie archäologische Befunde und Quellen dokumentieren Steinwerke für die Küstenregionen von Nord- und Ostsee, für Westfalen, Nordhessen und das niedersächsische Binnenland. Neuere Untersuchungen belegen sie auch für sächsische und thüringische Städte. Obwohl es regionaltypische Besonderheiten gab, waren alle Steinwerke Teil eines Gebäudeensembles mit einem meist in Fachwerk errichteten Wohnhaus.
Eigenheiten bilden sich heraus.
Die Steinwerke wiesen in jeder Stadt typische Merkmale auf. Dies betraf die Lage auf den Grundstücken, die Verbindung zu den Hauptbzw. Vorderhäusern sowie die Baugestalt.
In Osnabrück sind die meisten und eindrucksvollsten Exemplare erhalten. Sie stehen im rückwärtigen Grundstücksbereich, also hinter dem Haupthaus. Ihre Firstlinien sind meist parallel zur Straße und quer zum Vordergebäude ausgerichtet.
Schon vor Tagen war Zuversicht zu spüren. In Daegu bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Jetzt gab es Silber mit deutschem Rekord. 4, 80 m.
Die Teamkolleginnnen waren auch gut dabei, wobei ich festgestellt habe, dass Silke Spiegelburg in G-M-Hütte geboren wurde. Nur um den Bezug hier herzustellen.