Wir haben Pumpernickel, und da gibt es kein Vertun (jedenfalls,woher das kommt).
Die neue Ülle
1 week ago
Osnabrück und so

Dynamik-Inseln in der Kulturlandschaft - Ein Projekt im Raum Osnabrück
Auf diesen Dynamik-Inseln ist das Ziel nicht der Schutz von einzelnen Arten oder Biotopen, sondern die Bereitstellung der Fläche für den Schutz dynamischer Entwicklungen und Prozesse, die als eine Grundeigenschaft aller lebendigen Systeme anzusehen sind. Konsequenter Prozessschutz auf Arealen der mitteleuropäischen Kulturlandschaft führt zu (sekundärer) Wildnis, die BROGGI (1999) treffend als jenen Raum definiert,
• „in dem wir jede Nutzung und Gestaltung bewusst unterlassen,
• in dem natürliche Prozesse ablaufen können, ohne dass der Mensch denkt und lenkt,
• in dem sich Ungeplantes und Unvorhergesehenes entwickeln kann.“
Im Gegensatz zu Prozessschutzflächen in Großschutzgebieten wie etwa Nationalparken, wo sich Wildnis mit ihrer Dynamik auf einigen tausend Hektar ausdehnen kann, geht es hier um kleine bis kleinste Areale, die als Dynamik-Inseln in der genutzten „Normallandschaft“ liegen. Auch sie sollen einem konsequenten Prozessschutz zugeführt werden und sich somit zu Sekundärwildnis-Inseln entwickeln können.

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich begannen am Mittwoch, 25. November 2009, die Bauarbeiten am Haseuferweg zwischen Heinrich-Heine-Straße und Schlagvorder Straße. Bis Mitte Mai des kommenden Jahres soll dieser 215 Meter lange Abschnitt fertig gestellt sein. Auf einer Länge von 95 Meter wird der Weg auf einem Steg gebaut.

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02.09.2003 - Eines der Highlights am Hyundai-Stand auf der diesjährigen IAA in Frankfurt ist sicherlich die Coupé-Cabriolet-Studie CCS der Koreaner. In Zusammenarbeit mit Karmann entstand ein neuartiges elektrisches Glasdach, durch das sich das Concept Car aus einem Coupé im geschlossenen Zustand in einer ersten Stufe in einen Targa und in einer weiteren in ein echtes Cabriolet verwandeln kann.
Der Offene basiert auf dem aktuellen Hyundai Coupé. Durch seine moderne Plattform gelang es den Ingenieuren, die Studie innerhalb von nur zwölf Monaten zu realisieren.
Als Osnabrücks ältester Bahnhof hat der Hannoversche Bahnhof eine ungeahnte städtebauliche Entwicklung zur Folge gehabt. Die Bebauung der Schillerstraße setzte damals ein. Vom Neumarkt her wurde zugleich mit dem Bau der Neumarktbrücke in gerader Linienführung die Bahnhofsstraße angelegt, die später nach der Stillegung des Hannoverschen Bahnhofs zur Vermeidung von Irreführungen in Wittekindstraße umbenannt wurde. Osnabrück hat seitdem keine Bahnhofsstraße mehr, denn zum Hauptbahnhof führt die Möserstraße. Auch zwei Hotelbauten, Schaumburgs Hotel und Hotel Walther (nachher Dortmunder Hof) entstanden in der Nachbarschaft des alten Bahnhofes. Das im Hannoverschen Bahnhof angelegte Postamt wurde aber bald in die Innenstadt verlegt, da es „zu weit draußen“ war.
Foto: Arnim Schulz

Das Haus besitzt mit dem Kellergeschoss insgesamt vier Etagen. Ein kleines Tor führt zum halb eingetieften Keller, ein romanisches Portal in das mit Kreuzgewölben versehene erhöhte Untergeschoss, das die Reste eines Kaminfeuers aufweist. In das darüber gelegene Geschoss gelangt man über eine Innentreppe oder durch ein Rundbogenportal im Giebel. Das obere Stockwerk ist entlang der Vorderfront mit einer Galerie und drei mit Kolonetten versehenen gotischen Fenstern ausgestattet. Der tonnengewölbte Dachboden wurde wahrscheinlich als Lager genutzt.


Stadtarchäologe John Patrick Zeitler ist mit den Ergebnissen sehr zufrieden: Die Siedlungsstruktur auf dem über 5000 Quadratmeter großen Areal konnte lückenlos bis zum 12. Jahrhundert nachgewiesen werden. NÜRNBERG - Für Grabungsleiter Frank Feuerhahn war die Größe des Grundstücks beeindruckend: Die normalen Einsätze in Großstädten beschränken sich meist auf kleine Parzellen.
Kleinhandwerker, Bäcker und Fleischer hatten sich in dem sumpfigen Gebiet an der Pegnitz ihre Häuser gebaut, erst im 15. Jahrhundert ließen sich hier reichere Bürger mit prächtigeren Häusern nieder. Rund 800 Holzpfähle, die durch die Feuchtigkeit bestens erhalten sind, hat man bislang geborgen. Diese Nadelhölzer hatten über die Jahrhunderte hinweg die tonnenschweren Lasten der Gebäude getragen. Die Häuser der Nachbarschaft stehen bis heute auf den Gründungspfählen.
Mit welcher Nutzung wurde aber dieses besondere Gebäude um 1240 errichtet? War...die Keckenburg
von Anfang an ein Wohnturm, dein Steinhaus, ein Repräsentationsbau oder vielleicht nur ein brandsi-
cheres Lager?
Alle bisherigen baugeschichtlichen Erkenntnisse über die Keckenburg lassen eine multifunktionale (viel-
fältige) Nutzung als Interpretation (Deutung) des steinernen Baus eher zu als nur eine einzige Deutung
der Baugestalt. Jeder, der sich bisher mit ihrer Baugeschichte und damit zwangsläufig mit ihrer ur-
sprünglichen Nutzung beschäftigte, hat mit seiner Aussage zur Bauidee sicher Recht, aber eben nur als
Teil einer Gesamtinterpretation. Eine ursprüngliche Wohnnutzung ist zumindest in eingeschränktem
Rahmen ebenso vorstellbar wie ein herrschaftlicher Repräsentationsbau, ein Befestigungsbau in zweiter
Verteidigungslinie oder gegen die Stadtbewohner selber sowie auch ein massiver, brandsicherer ausge-
führter Speicher- oder Vorratsbau. All diese möglichen Nutzungen in einem Bau kann sich der Bauherr
gewünscht haben...
Albrecht Bedal: Die Keckenburg in Schwäbisch Hall wird 750 Jahre alt, Jahrbuch HF 1991, S. 57 ff.
Die ehemalige Siedersburg ist ein dreigeschossiges, romanisches Steinhaus in Ecklage, das nach dem Stadtbrand von 1728 barock umgestalltet wurde (Türöffnungen im Erdgeschoss, Fenster, Mansarddach). Die mittelalterliche Substanz des ursprünglichen Wohnturmes stellen die etwa 11 m hohen und ca. 1 m dicken Wände sowie innen einige Kragensteine von den früheren Stockwerken dar. Das Bauwerk gehört zu den fünf noch überlieferten Adelstürmen der Stadt, deren Bewohner zu den ältesten Geschlechtern von Hall zu zählen sind. Die Erbauer der Siedersburg, die Sieder, sind ab 1390 nachweisbar, sie sind als Richter und Schultheiße von Bedeutung gewesen. Die Siedersburg selbst wird vermutlich in einer Urkunde von 1356 genannt, in der von dem "gemalt Steinhus an der Judenschul" (heute Haalstraße 9) die Rede ist [Pietsch U 316: Bezieht sich aber eher auf Gebäude Haalstraße 5, da andere Straßenseite. A.M. 13.12.2007]. Bis auf die barocken Veränderungen ist die Substanz des mittelalterlichen Adelsturmes noch gut ablesbar. (StadtA Schwäb. Hall: Liste der Kulturdenkmale Stadt Schwäb. Hall, S. 221)