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Sunday, April 30, 2017

Hasbergen im Frühjahr

Hasbergen ist auf den ersten Blick kein einfaches Feld zum Fotografieren, aber Motive gibt es trotzdem. Dazu gehört der Hof Gösmann unweit vom Bahnhof DSC07258 1806 und 1869 ist er zweimal abgebrannt, aber wieder aufgebaut. Die historischen Stallungen sind vorhanden: Hof Gösmann Einige Ruinen liegen gleich nebenan: Hof Gösmann Außerdem ein unfangreicher Bauerngarten: Hof Gösmann Nicht weit davon entfernt, ein ungewöhnlicher Wasserturm der Bahn von 1870, der gerade restauriert wird: Wasserturm von 1870 in Hasbergen Etwas versteckt an der Bahnüberführung: Wasserturm von 1870 in Hasbergen

Wednesday, August 14, 2013

Dorf Holte

Holter Kirche by Jens-Olaf
Holter Kirche, a photo by Jens-Olaf on Flickr.

Bei Bissendorf liegt das Dorf Holte, die Kirche St. Urban mittendrin. Der Turm soll noch zur ursprünglichen Kirche des 12. Jahrhunderts gehören.

Der schlichte romanische Turm von der Seite: DSC05556 Drumherum eine Gruppe Linden und die denkmalgeschützten Häuser der Nachbarschaft: Dorf Holte Und auch dieses: Holter Kirche

Sunday, February 19, 2012

Webseite Holter Burg

Grabung Holter Burg by Jens-Olaf
Grabung Holter Burg, a photo by Jens-Olaf on Flickr.

So sollte Öffentlichkeitsarbeit sein. Eine Aufarbeitung der archäologischen Ergebnisse an der Holter Burg bei Bissendorf. Eine der nordwestlichsten Höhenburgen in Deutschland mit einem äußerst mächtigen Bergfried. Hier ein Foto von 2006, jetzt ist dieser Abschnitt freigelegt und gesichert.

Der Turm der Holter Burg stammt aus der Zeit um 1100 und muss in seiner vollständigen Ausführung gewaltig angemutet haben. Die nachgewiesene Mauerstärke im Fundament beträgt 5,50m. Zusammen mit dem Innendurchmesser von rund 5m ergibt sich ein überdurchschnittlich großer Gesamtdurchmesser von ca. 16m. Im Vergleich mit noch komplett erhaltenen Burgtürmen ist auf eine Mindesthöhe von 30m zu schließen. Damit hat der Rundturm der Holter Burg alle Höhen in der Nachbarschaft überragt und bot einst einen Blick über das gesamte Hase-Else-Tal zwischen Osnabrück und Melle.
Die Webseite: Holter Burg Auch erfährt man dort über die überraschende Entdeckung einer Torkapelle, deren Altarsockel erhalten vorgefunden wurde. Anderes bleibt aber noch verborgen, so der anzunehmende Brunnen. Gut zu sehen sind die tief eingeschnittenen Gräben der Burg: DSC02223 Inklusive der Ostmauer eine wohl unüberwindliche Verteidigung. Zur Westseite lagen das Torhaus mit der Kapelle: Grabung Holter Burg Und ein Graben davor: Holter Burg

Saturday, August 28, 2010

Hochwasser im Osnabrücker Land

jp meyer hat diese Aufnahme wohl bei Melle gemacht, tippe stark auf die Haseniederung, die selten so überschwemmt wird.
In Osnabrück gab es deswegen schulfrei.

Sunday, February 07, 2010

Holter Burg

Holter Burg
Dieser Ort ist unterbewertet. Deshalb gibt es Versuche, ihm einen größeren Stellenwert in der sichtbaren Kulturgeschichte des Osnabrücker Landes zu geben. Jüngstens stand in der NOZ:
Wichtig – und darin waren sich alle Anwesenden einig – sei dabei der Erhalt der naturräumlichen Situation: „Man sollte Zusammenhänge erklären und gleichzeitig die Burganlage im Buchenhochwald aus sich selbst heraus wirken lassen“, bekräftige Kreisarchäologe Bodo Zehm und schloss eine komplette Rekonstruktion der Holter Burg aus.

Eine solche Aufmauerung sei zwar reizvoll, scheitere aber an den Kosten, sei denkmalpflegerisch bedenklich und gehe zulasten der Authentizität. Das Konzept für die Holter Burg hingegen ermögliche die gelungene Symbiose zwischen Denkmalpflege und Öffentlichkeit, betonte der Erste Kreisrat Reinhold Kassing. „Sanfter Tourismus“ sei das vom Tourismusverband Osnabrücker Land (TOL), dessen Vorstandsvorsitzender Reinhold Kassing ist, angestrebte Prinzip.


Tja, bei den Ausgrabungen der letzten Jahre waren tatsächlich viele versteckte Aufmauerungen zu sehen. Ohne Rekonstruktion. Aber immerhin sind die mächtigen und tiefen Gräben, die vor Jahrhunderten rundherum in den Felsen getrieben wurden, gut zu erkennen.

Die Reste stammen aus dem 14. Jahrhundert oder sind älter. Stadt Osnabrück:
Sie liegt unweit des alten Höhenweges von Osnabrück nach Herford und ist neben der Iburg die einzige hochmittelalterliche Höhenfestung des Osnabrücker Landes.

Die Edelherren von Holte gerieten in Konflikt mit ihrem Landesherrn, dem Bischof von Osnabrück. Den Quellen zufolge eroberten bischöfliche Truppen und Gefolgsleute des Grafen von Ravensberg im Jahre 1144 die Holter Burg. Kurze Zeit später wurde die stark beschädigte Anlage wieder instand gesetzt und blieb bis ins 14. Jahrhundert hinein als Dynastenburg im Besitz der Familie von Holte. 1335 endete ihre Nutzung, und die Ruine diente zunehmend als Steinbruch.

Friday, January 01, 2010

Das neue Jahrzehnt



Wer Langfristiges mag und an Natur denkt, da gibt es eine interessante Entwicklung. Grob gesagt: Vor zwanzig Jahren galt alles als Natur, was nicht vom Menschen beeinflußt war. Nur mittlererweile wissen wir nicht wie lange der Mensch schon auf die Umwelt einwirkt. Ist er schon an der Ausbreitung der Buchenwälder in Mitteleuropa beteiligt? Dann geht es schon um Zeiträume von mehreren tausend Jahren. Ist er sogar schon an großflächigen Bränden in der Mittelsteinzeit und damit an der Vegetationszusammensetzung beteiligt?
Kurz und gut, irgendwie spielt der Mensch seit sehr sehr langem eine Rolle, heutzutage beispielsweise durch den hohen Nährstoffeintrag aus der Luft, der zum großen Teil aus der intensiven Landwirtschaft stammt. Ältere Naturschutzgebiete im Landkreis Osnabrück brauchten ausser den kaum mehr vorhandenen Hochmooren Pflegepläne. Teilweise waren sie ja alte Kulturflächen, die jetzt durch veränderte Techniken und Nutzungen allmählich verschwinden.
Viele ideologische Kämpfe hingegen oder noch mehr gab es um den Nationalparkgedanken - kann man Natur sich selber überlassen? - man kann. Auch im Landkreis Osnabrück, obwohl für die betroffenen Flächen, die noch hinzugefügt werden sollen, noch viel Lobbyarbeit notwendig ist. Eine Buchneuerscheinung behandelt das Thema und heisst:
Dynamik-Inseln in der Kulturlandschaft - Ein Projekt im Raum Osnabrück

Die Autoren sind Paul Stegmann und der schon langjährig bekannte Naturschutz-Haudegen von der FH-Osnabrück Herbert Zucchi.
Sie schildern die Bestrebungen, möglichst viele Dynamik-Inseln zu schaffen, in denen sich die Natur selbst überlassen bleibt. Das kann sogar am Stadtrand von Osnabrück geschehen, ein Gebiet am Burenkamp ist dafür vorgesehen.
Auf einer Webseite der FH:
Auf diesen Dynamik-Inseln ist das Ziel nicht der Schutz von einzelnen Arten oder Biotopen, sondern die Bereitstellung der Fläche für den Schutz dynamischer Entwicklungen und Prozesse, die als eine Grundeigenschaft aller lebendigen Systeme anzusehen sind. Konsequenter Prozessschutz auf Arealen der mitteleuropäischen Kulturlandschaft führt zu (sekundärer) Wildnis, die BROGGI (1999) treffend als jenen Raum definiert,

• „in dem wir jede Nutzung und Gestaltung bewusst unterlassen,

• in dem natürliche Prozesse ablaufen können, ohne dass der Mensch denkt und lenkt,

• in dem sich Ungeplantes und Unvorhergesehenes entwickeln kann.“

Im Gegensatz zu Prozessschutzflächen in Großschutzgebieten wie etwa Nationalparken, wo sich Wildnis mit ihrer Dynamik auf einigen tausend Hektar ausdehnen kann, geht es hier um kleine bis kleinste Areale, die als Dynamik-Inseln in der genutzten „Normallandschaft“ liegen. Auch sie sollen einem konsequenten Prozessschutz zugeführt werden und sich somit zu Sekundärwildnis-Inseln entwickeln können.

Birken
Bereich der alten Landwehr an der Autobahnausfahrt Sutthausen

Ob diese Birken dazugehören, ist nicht sicher, aber sie sind ein wichtiger Rand- und Übergangsbereich zu den genutzten Flächen drumherum. Im Buch wird auch der Begriff Wildnis benutzt. Und spätestens dann wird klar, wie heikel noch dieses Naturschutzziel ist. Denn wer möchte schon gern seinen Besitz in "Wildnis" umwandeln lassen? Aber immerhin, im Jahr 2010 gibt es bereits eine erstaunliche Anzahl solcher sich selbstüberlassenen Nischen im Landkreis Osnabrück.

Hier die Flächen, blaue Punkte, entlang des Wiehengebirgsstreifens (entnommen aus dem oben genannten Buch):


Auch der Silbersee im Hüggel südwestlich von Osnabrück konnte hinzugefügt werden.

Die Fixierung auf ein Biotop, ein Lieblingswort des Naturschutzes in früheren Jahren, war schon immer problematisch. Es galt hier einen Jetztzustand zu erhalten, obwohl klar sein musste, dass in der Natur vor allem Entwicklungen und Prozesse stattfinden. Selbst ein alter Wald hat irgendwann ein vorläufiges Ende. Entweder durch Windwurf oder Brand oder andere Ursachen, die hochstämmigen Bäume weichen irgendwann für einige Zeit den kleineren Pflanzen. Also: Beobachten wir erstmal, was auf den Dynamikinseln passiert. Vorhersehen können wir es nicht hundertprozentig, aber das macht es spannender.

Wednesday, December 09, 2009

Ein Weihnachtsmotiv


Dieses Bild entstand auf der Grundlage von Fotos mit Creative Commons Lizenzen.
"pareeerica" hat dieses Motiv zusammengestellt und bei Flickr veröffentlicht. Das Hintergrundbild mit dem Winterwald wurde in Hasbergen aufgenommen. Die eigentliche Zusammenstellung wurde wohl in Australien vorgenommen.
* Christmas Prayer*
von pareeerica

Monday, December 29, 2008

Hasbergen im Dezember

Am Bahnhof:
DSC02918
Ein Haus und Garten:
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Der falsche Apostroph und die Wurst:
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Eigentlich mehr Siedlung als Dorf oder Stadt, der Eindruck täuscht:
DSC02898
Mut zur Farbe:
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Altenteil, aus dem Verkehrsbild verschwunden:
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