Unesco World Heritage
Münster: Der Boniburger Wald
1 week ago
Osnabrück und so

Über einem gemauertemErdgeschoss und gewölbtem Keller zwei Fachwerk-Obergeschosse, darüber Halbwalmdach. Gute Erhaltung der historischen Bausubstanz des Ursprungsbaus und aus den verschiedenen Umbauphasen. Im 1. OG Wohnstube mit gut erhaltener, segmentbogiger, geschnitzter Bohlen-Balkendecke aus dem späten 15. Jh. Dachstuhl dendrochronologisch datiert auf 1395/96. Fachwerk des Rückgiebels mit verblatteten Steigbändern ebenfalls aus dieser Zeit. Heutige Raumaufteilung beruht auf Umbauten des 17./18. Jh. Bei umfangreicher Reparatur 1684 viele Fachwerkfelder mit Ziegeln neu ausgefacht, wohl auch Ausbau des 2. OG zu beheizbarer Wohnung. Vermutlich 1689 vollständige Erneuerung des Fachwerks des Westgiebels (vgl. Datenbank Bauforschung Baden-Württemberg).
Allah - you are the creator of all and all must return to you - Allah Akbar - #Iranelection Sea of Green
we must go - dont know when we can get internet - they take 1 of us, they will torture and get names - now we must move fast - #Iranelection8:34 AM Jun 24th from web
They made the Mégane II CC’s folding glass roof. Shame to see them go.
Thats a shame, lots will be unemployed, bit of a icon company really, with great history why does’nt Porker or Benz buy it?Or even the Chinese?
actually have 2 cars that came out of that plant. A 72 Porsche 914 and a Crossfire SRT-6....sad day indeed
As a VW Corrado owner (designed and built by Karmann!) I've been fortunate enough to visit Karmann in Osnabruck a number of times over the years with German speaking friends who have contacts within Karmann.. all the folks we met (who worked on cars like the Scirocco and the Corrado) were so passionate about them and the company they work(ed) for. We heard so many great stories about the relationship between VW & Karmann, etc.
Karmann will continue to exist making roof systems but certainly as that company which owned their enormous plant in Osnabruck they are no more. It's really, really tragic.
Wow, I didn't even know they where in existence, I think the Karmann ghia is one of the best looking VW of all time, I only wish it was front engine-rear wheel drive.
source
The individuals that took these photos, risked their lives to do so and it is incongruous that having done so they would not wish these photographs to be used by the world media. In light of this I beg your news organization to use these photographs and to disseminate them as wide as possible. Constant press coverage by the international media is the only thing preventing a massacre in Iran. The re-publication of these photographs will help to save lives. There is a clear moral duty in this context. Be human.

Die Hiobsbotschaften aus Osnabrücks Traditionsunternehmen reißen nicht ab: 1979 bisher ungekündigte Mitarbeiter gehören seit der jüngsten Kündigungswelle noch zum Unternehmen. Jetzt sollen noch mal mehr als 500 gehen.
Das ehemalige Haus des Osnabrücker Kirchenvogts, der spätere Tecklenburger Hof, bot im 12. Jahrhundert den Handwerkern Schutz, die sich hier außerhalb der Binnenburg der Stadt ansiedelten. An der Rückseite des Gebäudes ist noch das Wappen der Fleischhauerinnung zu sehen.
Als infolge des Dreißigjährigen Krieges "die Zuchtlosigkeit unter der städtischen Jugend bedenklich zunahm", richtete der Rat hier im 17. Jahrhundert ein "Werkhaus" für Arme und eine "Waisenanstalt" mit einer Schule ein. 1812 wurden im Gebäude die vom Russlandfeldzug zurückgekehrten typhuskranken Soldaten Napoleons untergebracht.
Bei Grabungen im Bereich des Osnabrücker Doms entdeckte Funde sind eine kleine historische Sensation: Eine unscheinbare Grundmauer südlich des Doms und in der Nähe entdeckte Spatenstiche stammen aus der Zeit vor dem Jahr 774. Das beweisen jetzt vorliegende Untersuchungsergebnisse. Bislang war man davon ausgegangen, dass die ersten Bauten und Missionsversuche in Osnabrück ab 780 begannen. Damit ist Osnabrück nach dem derzeitigen Kenntnisstand die älteste der niedersächsischen und westfälischen Bischofsstädte.
Die Archäologinnen deuten das Teilstück einer Wand im Südflügel des Dom-Kreuzganges als Überrest eines karolingischen Klostergebäudes, das die Missionare um den Osnabrücker Gründerbischof Wiho vor 801 errichteten. Im Bereich des heutigen Kreuzganges glauben die Archäologinnen jenes imposante Domkloster lokalisiert zu haben, das zwei Fuldaer Mönche in einem Wunderbericht erstmals für das Jahr 851 erwähnen. Hier lebten die Nachfolger des heiligen Wiho und ihre geistlichen Helfer bis etwa 1100 in klösterlicher Gemeinschaft.
Obwohl seit 814 von Karl dem Großen erlaubt, wurde die Osnabrücker Domburg erst im weiteren Verlauf des 9. oder 10. Jahrhunderts befestigt. „Wir wissen jetzt, dass die wichtigen Gebäude der Osnabrücker Domburg gleich aus Stein errichtet wurden und können damit die Geschichten über provisorische Holzkirchen und -bauten in den Bereich der Legende verweisen“, korrigiert Ellinor Fischer gängige und liebgewonnene örtliche Theorien.

Es entstand um 780 aus einer sächsischen Missionsstation des Bistums Lüttich, dessen Bischof Agilfried um 785 die erste Osnabrücker Kirche weihte. Bei Osnabrück an der Hase fand 783 der letzte Kampf Widukinds gegen Karl den Großen statt. Der erste Osnabrücker Bischof Wiho (803) leitete einen Kirchensprengel zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald und über Corveyer Missionszellen um Meppen und Visbeck, der sich auf die späteren Grafschaften Tecklenburg, (Nord-)Ravensberg und das sogenannte Niederstift Münster ausweitete.
