Monday, October 29, 2007

Versteckte Winkel


Weil die Polizei dort residierte, ist die Klosteransicht eigentlich nicht für den öffentlichen Anblick vorgesehen. Iburg, die Klosterseite, bei Osnabrück:

Thursday, October 18, 2007

Herbst in Osnabrück


Vor zwei Jahren begann es so, aufgenommen mit einer einfachen Kamera am Kalkhügel, Elisabeth-Siegel-Schule:

Tuesday, October 02, 2007

Karmann

Die Nachricht haben wir eigentlich nicht erwartet. Karmann in der Krise, was nicht das erste Mal wäre, aber jetzt wurde über das Ende des Fahrzeugbaus nachgedacht. Aber sie können es. Ein Standbein sind die Dachkonstruktionen für Cabrios. Hier für den koreanischen Hersteller Hyundai. Leider kam der Auftrag zur Serienfertigung nicht zustande.
Busan Motor Show 2003 Hyundai
Busan Motor Show 2003:

Bexco.co.kr:
"Hyundai Motor, the largest auto manufacturer in Korea, seeks to promote its image as a
sophisticated vehicle manufacturer with the introduction of its sporty convertible
coupe, the CCS (coupe, convertible, sliding roof).
The CCS was developed in concept form through cooperation with the German coachmaker
Karmann, a specialist in retractable hardtops. The car was first introduced at the Frankfurt Motor Show."


Foto: beim Pressetermin

Monday, September 24, 2007

Broder versus Osnabrücker

Der Auftritt der Osnabrücker in Teheran reizt manche immer noch zu Angriffen gegen das ganze Vorhaben. Besonders Henryk M. Broder lässt nicht locker. Ein deutscher Korrespondent in Teheran, Martin Ebbing, hat jetzt in seinem Blog mebb.de Notes darauf reagiert: Broder schon wieder.

Auszug:
Henryk M. Broder hat eine wenig von Tiefsinn getrübte Polemik zum Gastspiel des Osnabrücker Symphonieorchesters in Teheran vom Stapel gelassen und die Attackierten weigern sich, sich öffentlich zu rechtfertigen.

Na so was! Einen Börne Preisträger ignoriert man nicht einfach! Verständlich, dass Broders Ego verletzt ist.

Nun hat er noch einmal nachgelegt und verlangt Stellungnahmen. Kommt raus, ihr Feiglinge! Ich will mich prügeln!


Weierlesen hier.

Monday, September 17, 2007

Luther Kirche


Luther Kirche
Originally uploaded by Jens-Olaf
Ein Winkel, den ich schon immer aufnehmen wollte. Die Luther-Kirche in ihrem Jugendstil. Aber meistens von der Iburger Straße fotografiert. Im Hintergrund ist die katholische St. Josephs-Kirche. Bekannt durch den Freitags-Wochenmarkt.

Wednesday, September 12, 2007

Friedensstadt Osnabrück


Freedom of the city
Originally uploaded by Jens-Olaf
So wie einige Osnabrück angegriffen wurden, wegen des angeblichen Appeasementbesuchs im Iran, siehe letzte Posts, ensteht das Bild, dass Osnabrück eine naive Friedenspolitik betreibe.
Eine der stärksten Begegnungen während internationaler Veranstaltungen in Osnabrück war um das Jahr 2000 ein Treffen junger Europäer. Das vollgepackte Programm stand fest. Bosnier, Kroaten und Serben trafen sich hier erstmals. Aber anstatt die alten Parolen gegeneinander herauszuholen, baten sie um eine Auszeit. Sie haben sich ihre persönlichen Kriegserlebnisse geschildert, ohne Druck von außen,ohne irgendjemanden vertreten zu müssen. Presse war glücklicherweise nicht da. Und das sind dann die Stücke, die fehlen, aber es den Osnabrück-Bashern leicht machen.
Übrigens ein Teil der mehrere tausend Soldaten zählenden Garnison der Briten kommen regelmäßig aus Basra und woanders aus dem Irak zurück. Hier der Oberbürgermeister bei der Parade Freedom of the city 2006.

Minensuchwettbewerb beim Tag der Offenen Tür der Britischen Armee in Osnabrück:

Iraker aus Skandinavien beim Weltjugendtag in Osnabrück 2005.
Iraker aus Skandinavien

Monday, September 10, 2007

Osnabrück in der Blogosphäre

Die Imagekampagne hatten wir, Osnabrücker in Teheran auch. Aber dieser Blogeintrag ist mir entgangen. Die Vorwürfe gegen Volkshochschule und Universität sind ernst. Es wird behauptet, dass Verbindungungen zu Islamextremisten bestehen. Aber kein Kommentar von Osnabrücker Seite. Entweder sie nutzen das Internet nicht oder sie meinen, das Richtige zu tun:
Zwar dementiert die Osnabrücker Uni eine Zusammenarbeit mit dem “Institut für den interreligiösen Dialog“ des iranischen Gottesstaates, muß aber gleichzeitig einen dort gehaltenen Vortrag eines ihrer Professoren einräumen. Hierzu muss man auch wissen, dass der Leiter der Osnabrücker Volkshochschule und seine Frau, Leiterin eines in Osnabrück angesiedelten Instituts für „Dialogprozess-Begleitung“, nicht nur enge Kontakte zur Osnabrücker Uni, sondern auch zur Islamischen Republik Iran pflegen und dort „interkulturelle Einfühlungsseminare“ abhalten, zu deren Teilnehmern auch die Enkeltochter des Revolutionsführers Chomeini, Fershte Tabatabei und dessen Urenkel Emad Tabatabei gehören, wie das einfühlsame Ehepaar in einem Artikel der Neuen Osnabrücker Zeitung selbst stolz berichtete.

Das ist ein schwerer Vorwurf von Das Blatt - Weblog & Journal aus Hannover

Update Freitag 11.09., hier ein aktueller Nachbericht über die Osnabrücker in Teheran, wo auch die Äußerungen Dreyers bei der Pressekonferenz den Anschuldigungen Broders in Spiegel-Online gegenübergestellt wurden. Siehe letzter Post dazu.

Sunday, September 09, 2007

Osnabrücker in Teheran

Jetzt wurden die Osnabrücker abgekanzelt, von Henryk M. Broder, Spiegel-Online: Von wegen Friedenskultur. Andere kommentieren ähnlich in ihren Blogs. Appeasement vor den Mullahs sei das oder gar glatte Unterstützung einer Diktatur. Natürlich sind das Polemiken, und die arbeiten mit der Zuspitzung, aber sie müssen, um zu diesem Ergebnis zu kommen, einen wichtigen Teil weglassen. Nämlich die Geduldsarbeit, die nötig war, um gegen die Hardliner im Iran, dieses Projekt durchzusetzen.

Hier die Links:
Broder in Spiegel-Online: "Die wollen nur spielen."

Heplev: "Friede, Friedensstadt - Despotenfans"

politically incorrect: "Iran: Osnabrücker Symphoniker auf Dialogtour"

Monday, August 27, 2007

So geht's - in Osnabrück

Mal diese Imagekampagne weggelassen, siehe letzte Posts, sie ist nicht notwendig. Dafür gibt es Leute wie Michael Dreyer, ohne den die folgende Meldung nicht möglich gewesen wäre:

Sinfonieorchester Osnabrück gastiert in Teheran

Teheran (dpa) Das Sinfonieorchester Osnabrück ist auf Einladung des Teheraner Sinfonieorchesters im Iran eingetroffen. Das deutsche Orchester ist das erste westliche Sinfonieorchester, das nach der Islamischen Revolution im Jahr 1979 eine Konzertreise nach Iran unternimmt.


Und ein kleiner Auszug aus der Neuen Musikzeitung, schon eine Weile her, über Michael Dreyer:

Von 1997 bis 2001 war Dreyer als freier Produzent für diverse Labels tätig, bevor er 2001 mit dem argentinischen Kollegen Hugo Germán Gaido das Label "Dreyer.Gaido Musikproduktionen" gründete.

Neben seiner Tätigkeit als Produzent hat Michael Dreyer verschiedene Musikevents und Konzertreihen organisiert. Für das Litauische Kultusministerium erarbeitete er ein musikalisches Rahmenprogramm zum Länderschwerpunkt Litauen auf der Frankfurter Buchmesse, für die litauische Botschaft Berlin organisierte er ein Festkonzert zum litauischen Nationalfeiertag.




Wenn ich mich recht erinnere, meinte Dreyer einmal, dass in einer größeren deutschen Kulturmetropole der politische Wirbel zu groß wäre, der solche Projekte gefährden würde. Irgendeine Onlinezeitung erwähnte auch, dass er einige Politiker, die nach Teheran mitreisen wollten, ausgeladen hat.

Foto im Museum für Industriekultur, Piesberg. Im Rahmen des NordTöne-Festivals, der Schwerpunkt das Baltikum, damals.

Friday, August 10, 2007

Hegertor Update

Nun ist die Imagekampagne Osnabrücks auch bei einem der meistgelesenen deutschsprachigen Blogs gelandet.
Basic Thinking und die Kommentare dazu.

Update: Osnabrücker Blogger über das Thema:
JosOsnablog
und
Thomas Tepe Mein Blog

Thursday, August 02, 2007

Heger Tor


[2007-07-28]: Heger Tor
Originally uploaded by tentakelsalat
Tentakelsalat ist Mitglied der kleinen Osnabrück-Gruppe des Online- Fotoprogramms Flickr. Ihre letzen Motive drehen sich um die Imagekampagne Osnabrücks, die sie mit großen Bannern, über die Stadt verteilt, umgesetzt haben.
Ich kann mich irgendwie nicht richtig anfreunden mit dieser Kampagne. Osnabrück hat eine sehr eigene Geschichte. Dass die Stadt nicht weltbekannt ist, weiß jeder. Zum Beispiel dieses Tor hier, das Hegertor, ist ein Triumphbogen. Nur gibt es die sonst fast ausschließlich veranlasst durch Dynastie-Träger. Richtig: Wie in Berlin damals. In Osnabrück war es einfach der Wunsch eines Stifters, der Geld übrig hatte. Und jetzt werden die Vergleichsbeispiele schon extrem weniger.
Ehrlich ist das Kleinermachen in diesem Sinne auch nur halb. Die halbe Wahrheit eben.
Hier die Angaben aus der offiziellen Onlineseite der Stadt Osnabrück:

"1817 - zwei Jahre nach der Schlacht bei Waterloo - stiftete Gerhard Friedrich von Gülich 1000 Taler für den Bau des Tores, um die Osnabrücker Kämpfer bei Waterloo zu ehren: "Den Osnabrückischen Kriegern, die bei Waterloo den 18. Juni 1815 deutschen Mut bewiesen, widmet dieses Denkmal G.F.v. Gülich D.R.D.R." Der Doktor der Rechte - dafür stehen die Großbuchstaben am Ende der Inschrift - beauftragte den Wegeinspekteur Johann Christian Sieckmann mit dem Entwurf des Tores, das einem Triumphbogen ähnlich ist."

Friday, July 13, 2007

NowPublic "crowd powered media"

Web 2.0 steht auch für Bürger-Journalismus. Seit einem Jahr bin ich Mitglied bei NowPublic, einer Onlinepublikation, zu der jeder beitragen kann, aber außer ein paar Fotos habe ich noch nicht viel hinzugefügt. Die Sprache ist Englisch und wer seine Flickr Fotos mit Creative Common Lizenz versehen hat, bekommt ab und zu eine Anfrage.
Diesmal ging es um Kroatien, ein Foto, das ich vor zwei Jahren aufgenommen habe. Der Beitrag bei NowPublic dreht sich um Citizen-Journalismus in Kroatien, hier der Artikel. Leute wie Ninoslav Pavic und sein Projekt Globus werden dort vorgestellt.

Thursday, July 05, 2007

Das Englisch-Business


Busan
Originally uploaded by Jens-Olaf
Seit Globalisierung und Englisch- Lernen fast das Gleiche bedeuten, in Korea, lebt eine ganze Branche davon. Der Traum vieler ist, einmal in den USA oder Australien studieren zu können. Dafür muss der TOEFL-Test bestanden werden. Das heißt: Wie meister ich den Test, der zum Bestehen soviel Energie und Einsatz erfordert. Nur auf Englisch zu kommunizieren, das ist eine andere Geschichte. Aber Geld kann man mit dem Lehrmaterial verdienen. Im Foto eine Auswahl an Unterrichtsstoff für Englisch, in einem Buchladen in Busan.

Thursday, June 28, 2007

Mai der 18.

In naechster Zeit wird ein Kinofilm in Korea starten, der sich mit den Vorfaellen in Kwangju 1980 befasst. Passend, nur kurz nach dem 20. Jahrestag der Demokratiebewegung von 1987.
Mal sehen, ob es das Thema bis nach Europa schafft. Auch in Deutschland gibt es Koreaner, die wenig Hoffnung auf Besserung hatten und die ersten Moeglichkeiten nutzten, dem Land den Ruecken zu kehren. Erst 1989 wurden regulaer Reisepaesse ausgestellt. In diese Zeit faellt auch das Ende der Militaerregierungen und die Demokratiesierung der Gesellschaft machte wirkliche Fortschritte. Zur Zeit lauft auch ein historisches Doku-Drama im Fernsehen. Finstere Zeiten damals, hier der Trailor des Kinofilms.
Einer der Hauptakteure des Jahres 1980 ist Chun Doo-hwan.

Sunday, June 24, 2007

Statue


Statue
Originally uploaded by Jens-Olaf
Ein Denkmal an einem Dorfeingang, irgendwo in Suedkorea. Unten steht auf Koreanisch: "Ich kann Kommunisten nicht leiden". Vielleicht steht dahinter eine der Vorfaelle mit "Spionen" aus dem Norden.

Friday, June 22, 2007

Demo Park, Busan


Demo Park, Busan
Originally uploaded by Jens-Olaf
Eine Ausstellung zu den Demokratiebewegungen in Suedkorea. Eine Szene von 1987, ein Jahr vor den Olympischen Spielen In Seoul. Dieses Foto steht stellvertretend fuer diese Periode des Widerstands gegen die Militaerregierung, damals. Vor kurzem wurde dem 20. Jahrestag gedacht.

Weniger politisch, dafuer mehr Alltag aus Korea und Gimhae, ein neuer Blog, den ich im Mai begonnen habe:
http://osnabrueck.wordpress.com

Tuesday, June 19, 2007

Eine Mittelalter-Muehle

Der hier letztens genannte Fund der Archaeologen war also doch kein Einbaum, sondern die Wasserrinne einer Muehle in Osnabrueck. Nur liegt diese viel weiter von der Hase entfernt, als man annehmen konnte.
Hier der kurze Post ganz am Ende des Beitrags: Stadtkerngrabungen in Osnabrueck bei Archaeologie-Online.

Friday, June 08, 2007

Volltreffer der Archaeologen in Osnabrueck

Hier am Hellingsturm, unweit der Hase, haben die Archaeologen im Fruehjahr gegraben. Wahrscheilich haben sie Reste der Hellingsmauer geschnitten. Fundamente der ersten grossen Befestigung der Stadt von 1200. Diese Stelle hinter dem Bischofshaus wird seit eniger Zeit als Ufermarkt der fruehen Siedlung Osnabruecks um 800 und spaeter betrachtet. Es waren Indizien, die darauf hinwiesen, Funde, die so interpretiert werden konnten. Nun wurde ein Boot in dieser Umgebung gefunden. Was fuer eins, und wie alt wird in Kuerze bekanntgegeben.
Hellingsmauer 20.04.2007 II

Friday, June 01, 2007

Gimhae


Gimhae
Originally uploaded by Jens-Olaf
Wenns zu heiss wird gibt es eine Dusche fuer die Kinder. Auf einem Spielplatz in Gimhae.

Thursday, May 31, 2007

Seoul Flughafen


Seoul Flughafen
Originally uploaded by Jens-Olaf
politisch unkorrekter Motorradhelm, aber keiner weiss das.