Das muss um 1996 gewesen sein. Der Reichstag nach Christos Umhüllung? Noch ohne die Kuppel von Foster. Die Aufnahme habe ich vom Potsdamer Platz aus gemacht. Der sieht nun ganz anders aus.
Saturday, September 24, 2011
Thursday, September 08, 2011
Braunschweiger Rekonstruktionsversuch

Braunschweig ist eine der wenigen Städte mit heute noch sichtbaren Steinwerken, dort auch Kemenaten genannt. Also Steinhäusern die im eigentlichen Mittelalter erbaut wurden, und das bedeutet auf dem Höhepunkt der Stadtentwicklung um 1200 und später.
Jetzt liegt auch ein Lageplan dieser Häuser im Internet vor:
Kemenaten Palasarchitektur im Miniformat
Dort heißt es:
Ein Prinzip setzt sich durch.
Der erhaltene Baubestand sowie archäologische Befunde und Quellen dokumentieren Steinwerke für die Küstenregionen von Nord- und Ostsee, für Westfalen, Nordhessen und das niedersächsische Binnenland. Neuere Untersuchungen belegen sie auch für sächsische und thüringische Städte. Obwohl es regionaltypische Besonderheiten gab, waren alle Steinwerke Teil eines Gebäudeensembles mit einem meist in Fachwerk errichteten Wohnhaus.
Eigenheiten bilden sich heraus.
Die Steinwerke wiesen in jeder Stadt typische Merkmale auf. Dies betraf die Lage auf den Grundstücken, die Verbindung zu den Hauptbzw. Vorderhäusern sowie die Baugestalt.
In Osnabrück sind die meisten und eindrucksvollsten Exemplare erhalten. Sie stehen im rückwärtigen Grundstücksbereich, also hinter dem Haupthaus. Ihre Firstlinien sind meist parallel zur Straße und quer zum Vordergebäude ausgerichtet.
Der Lageplan oben findet sich unter:
Wohnbauten aus Stein
Sunday, September 04, 2011
Die Goldmedaille
Tuesday, August 30, 2011
Glückwunsch an Martina Strutz
Schon vor Tagen war Zuversicht zu spüren. In Daegu bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Jetzt gab es Silber mit deutschem Rekord. 4, 80 m.
Die Teamkolleginnnen waren auch gut dabei, wobei ich festgestellt habe, dass Silke Spiegelburg in G-M-Hütte geboren wurde. Nur um den Bezug hier herzustellen.
rechts im Foto, links: Jennifer "Jenn" Suhr (geb.: Stuczynski)
Die Qualifikation:
Tuesday, August 23, 2011
Osnabrücker Altstadt und ihre Größe
Osnabrück Altstadt auf einer größeren Karte anzeigen
Bremen:
Bremen Altstadt auf einer größeren Karte anzeigen
Lübeck, Länge etwa gleich.
Dortmund, nicht so lang, etwas breiter.
Leider lässt sich die Karte nicht einbetten, wegen Google Street View.
Monday, August 22, 2011
Lesezeichen
Über das Medien- und Kommentargeschwurbel des sogenannten Westens. Oder wie man Diktatoren argumentativ unterstützt.
Saturday, August 20, 2011
Stolperecke
So könnte man es nennen. Eine Seitenstraße der Altstadt, an der ich mich immer wieder wundere, wie es wohl ursprünglich ausgesehen hat. Kirche und Kloster der Dominikaner in Osnabrück.
Saturday, August 13, 2011
Große Straße, Osnabrück
Ende 2008, ein Rückblick. Die Lücke müsste jetzt ganz anders aussehen. Blick auf eines der wenigen historischen Gebäude der Großen Straße. Eigentlich (heute nicht mehr) Teil der Osnabrücker Altstadt. Aber wer genau hinschaut, findet einige alte Fassaden.
Die Apotheke, Nähe Nikolaiort:
Oder in der Herrenteichstraße eine Erinnerung an Vorkriegszeiten:
Sunday, August 07, 2011
A Osnabrueck
Beim Durchstöbern von Flickr und auf der Suche nach Fotos mit Commons-Lizenzen bin ich auf diesen Teil einer Foto-Comicgeschichte auf Französisch gestoßen. Osnabrück im Mai. Ich habe aber keine Ahnung, was sie dort treiben, nur, dass die Maiwoche auf dem Marktplatz wohl gefallen hat.
Saturday, July 09, 2011
Frauenfußball
Ich hoffe die Zeiten der dummen Sprüche über Frauenfußball sind vorüber. Es ist schon lange nicht mehr die erste Generation, die die Sache ernst nimmt.
Heute Deutschland-Japan.
Foto: Illoshöhe, Osnabrück
Friday, July 01, 2011
Alexander Martovsky - Day X

Ich habe noch nie von Soundcloud hierher Musik hochgeladen. Ein Experiment. Alexander Martovsky ist genial, wenn man andere Musik mag. Er komponiert in Weissrussland. Und er ist jung. Kann noch einiges kommen.Alexander Martovsky - Day X by Aliaksandr Tsurko
Aliaksandr Tsurko nennt er sich jetzt.
Sunday, June 26, 2011
Die sogenannte "frühzeitige" Anerkennung der Unabhängigkeit
TAZ 26.6.1991

Kroaten und Slowenen ziehen neue Grenzen
Die beiden nördlichen jugoslawischen Republiken erklärten gestern ihre Unabhängigkeit/Bundesparlament nennt es "Straftat"
EG stärkt autoritäre Züge in Jugoslawien
TAZ 28.6.1991
Waffenstillstand in Jugoslawien/Armee erreicht ihr erstes Kriegsziel: Grenzposten wieder unter Kontrolle der Bundestruppen/Blutige Kämpfe

DIE WELT 29.6.1991
Der Bürgerkrieg in Jugoslawien: Dokumente beweisen, die Zentralregierung in Belgrad will auf keinen Fall nachgeben
"Ja, wir haben Angst, aber wir wollen unsere Freiheit"

TAZ Dienstag 2.7.1991
Jugoslawien: Ruhe aber kein Durchbruch
Burgfrieden im Vielvölkerstaat
Erstmals seit Beginn der Kämpfe am Donnerstag gab es in der Nacht zum Montag keine Schußwechsel zwischen Armee und slowenischer Miliz. Obwohl die Ernennung des Kroaten Mesic zum Vorsitzenden des Staatspräsidiums als Zeichen der Entspannung gewertet wurde, stand am Montag der durch eine EG-Abordnung vermittelte Rückzug der Armee in ihre Kasernen noch aus.

DIE WELT 2.7.1991
Kohl stärkt Slowenen und Kroaten
"Man kann mit Panzern nicht Länder zusammenhalten"/SPD kritisiert Genscher
aus dem Artikel:
In scharfer Form kritisierten Voigt und sein SPD-Fraktionskollege Norbert Gansel die Haltung Genschers und seiner EG-Amtskollegen in der Jugoslawien-Krise. Sie hätten durch ihre "Politik des Status quo" [Festhalten am Gesamt-Jugoslawien] eine Mitverantwortung für den Einsatz der Armee in Slowenien.

TAZ 3.7.1991
Bomben auf Ljubljana
Der Bürgerkrieg ist wieder aufgeflammt. Zum ersten Mal fielen gestern Bomben auf Sloweniens Hauptstadt, im Umkreis des einzigen AKWs des Landes wurde gekämpft. Bundesaußenminister Genscher hat daraufhin seine Jugoslawienreise abgesagt.
Foto:
Ein slowenischer Polizist und ein bewaffneter Zivilist schießen (am Montag) auf einen Helikopter.

TAZ 4.7.1991

Es ist ein seltsamer Krieg in Jugoslawien
Armee brach mühsam ausgehandelten Waffenstillstand systematisch/ Serbische Kommmandos im Rücken der Bundesarmee: Weicht bloß nicht zurück!/ Slowenen sind für viele Kroaten nun Helden/ Barrikaden finden sich in fast jedem Dorf
Und auch
TAZ 4.7. 1991
Foto:
In Belgrad demonstrierten cica 3.000 Serben für den Abzug ihrer Soldaten aus dem Krieg gegen Slowenien
Stunde der Demagogen in Serbien
Belgrader Eltern demonstrieren gegen den Krieg/Söhne sollen vor Bürgerwehr geschützt werden

TAZ 5.7. 1991
Wackliger Waffenstillstand
Nach der Erklärung des Waffenstillstands vom Mittwoch durch die jugoslawische Armee verhandeln die Konfliktparteien. Zu Kampfhandlungen kam es am Donnerstag trotz der Drohungen der Armeeführung, im Fall weiterer "Mißhandlungen der Soldaten durch slowenische Milizionäre zu "massiven Angriffen"überzugehen, nicht. Das Staatspräsidium in Belgrad diskutierte indes über die Aussetzung de rUnabhängigkeiterkärungen

TAZ 6.7.1991
EG-Außenminister im Widerstreit
Waffenembargo und Stopp der Finanzhilfe an Jugoslawien/Keine Anerkennnung Sloweniens
Aus dem Artikel:
"Weil die Toten in Jugoslawien immer mehr werden", hatte der belgische Außenminister Eyskens am Vorabend der EG-Krisensitzung in Den Haag erklärt, solle die Gemeinschaft endlich handeln. Wirtschaftssanktionen und Beobachtermissionen allein seien nicht ausreichend. Um weiteres Blutvergießen zu verhindern, müsse die EG auch die beiden Sezessionsrepubliken anerkennen.

TAZ 6.7.1991
Slowenien wartet auf das Ende des Ultimatums
Nach der Freilassung der gefangenen Soldaten und dem Abbau der Barrikaden richtet sich die Aufmerksamkeit Jugoslawiens auf Sonntag mittag: Bis 12 Uhr muß Slowenien die Grenzübergänge an die Bundesbehörden zurückgegeben haben.

FAZ 8.7.1991
Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht
Aufbäumen in Ostslowenien nach dem Angriff der jugoslawischen Armee

Fortsetzung folgt.
FAZ 12.7.1991
Die Slowenen können nicht verlieren, aber dem kleinen Land wird der Sieg verwehrt
Die Republik nach den Vereinbarungen von Brioni/Haben sich die Europäer täuschen lassen?/Die Volksarmee bereitet sich auf einen neuen Angriff vor

DIE WELT 12.7.1991
Die Kämpfe in Slowenien
Geheimdienst wollte Kucan stürzen

Das war im Juli
August
September
Oktober
November
Der Krieg ist schon seit langem nach Kroatien gezogen
Dieser 23jährige Fotograf stirbt am 6.12. 1991 noch Wochen vor der Anerkennung Kroatiens in Dubrovnik.
Pavo Urban, ein Foto in No. 36 Süddeutsche Zeitung, Magazin vom 4.9.1992
Der letzte Film
Pavo Urban photographierte den Krieg in seiner Heimatstadt Dubrovnik. Und kam dabei ums Leben.
Saturday, June 25, 2011
Libyen
Libyen, die Ereignisse lassen einen nicht los - wenn man sich in einer Internet-Parallelwelt bewegt.
Und die findet zum Teil bei Facebook oder bei Al Jazeera-Online statt. Dort hat sich eine Karawane aus weltweiten Kommentatoren zur Lage gebildet. Immer wenn Aljazeera einen weniger zugänglichen Blogpost über Libyen aufmacht, wandert sie möglichst unauffällig weiter. Unter wenigen Nachrichten des Blogs türmen sich dann in einer Woche bis zu 20 000 Kommentare. Und immer wieder gibt es Trollinvasionen, die aber nur phasenweise Folgen haben und den Infostrom unterbrechen. Und interessant. Die meisten fügen ein Info-Puzzlebild zusammen, Insiderwissen, Twittergerüchte, aber vieles Richtige, zu dem unsere Leitmedien nicht im Ansatz imstande sind. Meist ist man Tage vorher über Dinge informiert, die dann später kommerziell als "Breaking News" verkauft werden.
Monday, June 13, 2011
Wednesday, June 08, 2011
"Føroyar hava vunnið"
Friday, June 03, 2011
Gerüchte
Fast alle, die sich gerade mit Libyen beschäftigen, warten auf DIE Nachricht. Es kann aber alles nur Vermutung sein. Fest steht, dass vieles in Libyen in Bewegung ist, heute.
Ein Link zu einer Diskussion über die deutschen Medien in der Libyen-Berichterstattung bei Al Jazeera
Es scheint, alle haben beschlossen, inklusive Publikum, Libyen nur noch am Rande wahrzunehmen.
Wenigstens eine gute Notiz in der NOZ nach den Friedensgesprächen über den arabischen Aufbruch.
Neue-OZ: Prof. Dr. Cilja Harders
Ihrer Einschätzung nach kann der Erfolg eine Ermutigung für alle Völker in der arabischen Welt sein. Doch aktuelle Protestbewegungen in anderen Ländern der Region wie in Syrien, dem Jemen, in Libyen oder auch in den palästinensischen Gebieten besäßen unterschiedliche, nicht vergleichbare Strukturen. Was allerdings all diesen gemein sei, sei die Abneigung und die Empörung gegen die Rolle, die Europa und der Westen jahrzehntelang eingenommen hätten. Ben Amara ging auf die Verstrickung Europas in die Machenschaften der alten Regimes ein. „Sie haben sich an der Macht halten können, weil sie hofiert und unterstützt wurden.“ Noch in den ersten Tagen der Aufstände in Tunesien habe die ehemalige Kolonialmacht Frankreich der Staatsführung angeboten, Truppen zur Niederschlagung zu senden. Gleichwohl gebe es für beide Seiten die Chance, einen neuen Dialog zu beginnen. Seine Heimat sei auf politische und wirtschaftliche Unterstützung angewiesen, damit demokratische Strukturen wachsen können
One Hundred Days - Ein Gedicht von "Moussa Koussa"
Friday, May 27, 2011
Entwurf Spring Movement-Links
Niz über Twitter aus Tripolis
Protest in Tripolis, 30.05.
Zivilcourage: THE FASHLOUM ANTHEMS May 26, 2011
Libyanym
Our best enemy
We were just told to kill
Libyen
How we did it when the media was not
Ägypten
Where is Khaled?
Saudi Arabien
humiliated by Gaddafi
Libyen
http://www.blogger.com/img/blank.gif
Spring movement
our families were not afraid of dyinghttp://www.blogger.com/img/blank.gif
Libyen/Tunesien
Through the fire
Libyen
Thursday, May 26, 2011
Ein Archäologie-Blog - Ankum

Unscheinbare Orte mit großer Geschichte. Sobald man im Osnabrücker Land gräbt, zeigt sich, dass hier zu frühen Zeiten mehr stattgefunden hat, als vorher angenommen. Die selbstgewählte Selbstbetitelung als Provinz hat dabei lange zu Fehlinterpretationen der Mittelaltergeschichte unserer Gegend geführt. Zum Beispiel war es früher kaum vorstellbar, dass bereits zu Zeiten Karls des Großen zumindest eine Kirche in Osnabrück aus Stein gebaut wurde.
Nun ist die frühere Kirchenburg Ankum ein Schwerpunkt der Archäologie im Landkreis. Und dazu gibt es sogar einen Blog:
Archäologische Forschung an der Kirchenburg zu Ankum
Und sogar eine Seite auf Facebook.
Wednesday, May 25, 2011
Lila
Nehmen wir mal die positive Seite des VfL- Abstiegs: Die Chance, dass man öfter wieder feiern kann, wird wieder größer sein. Kellerkind in der 2. Liga macht auf Dauer auch keinen Spaß.
Sunday, May 22, 2011
Niz aus Tripolis
Als Kommentar zum Post: Libya's forgotten frontline
Pie_fr 2 hours ago
**Confirmed updates from our valuable source in Tripoli.**
1-
Reliable reports that Ayshas house and Muatisms house in Tripoli, Al Hani District and Al Dul Street respectively, will be bombed. Loop warnings to military over past 3 days.
Security, usually plentiful at the gates, have now entirely disappeared. Local petrol station has now closed. Neighbours have NOT been officially informed but have been informed via leaks! If indeed the targets are hit, the regime knew about it in advance, and neighbours were not informed, is this a war crime / crime against humanity?
(tbc...)
Pie_fr 2 hours ago
**Confirmed updates from our valuable source in Tripoli.**
(cont)
2-
Have personally spoken to a high ranking military official today who has informed me that 2 nights ago there was a fire fight between security forces within the compound of Bab Alazaziyah. Very similar to a previous incidents some 6 weeks ago or more. Exact response to the clash - immediate instigation of Benghazi rumour on State TV and orders to celebrate. He confirms the shooting did not involve activists but was rather an internal affair!
3-
Spoke to a second military officer this afternoon who came to find me to pass on the info that there is news between his ranks that a plan was being finalised to send troops by sea to Misrata and Benghazi. This was before the hit on the navy facilities. There is suggestion that NATO might have received intelligence and therefore attacked the navy. He confirms that this plan is no longer in operation.
Pie_fr 2 hours ago
**Confirmed updates from our valuable source in Tripoli.**(cont)
4-
Heavy talk on the streets of Tripoli of annoyance that reporters are reporting Tripoli as 'normal'. This in light of very recent reports by SKY and BBC suggesting "Tripoli is normal".
This was discussed at our meeting today and the consensus of our group is:
Reporters can only report what they see. Quite rightly, Tripoli currently does not appear to be a city at war. But suggestion of 'normality' must be qualified. Normality is relative. To know what the norm is for Tripoli you must have a baseline based on a pre-uprising assessment.
Reporters should note that in Tripoli, shops normally close at 2 or 3 am in main shopping districts. Ben Ashour is known at times to 'never sleep'. Now shops close soon after Mughreb prayer.
Reporters should also take note that whilst shops are indeed open, 70% are closed. Of those which are open, some have been harassed to open (our family shop included - story below), some open because it is their only lifeline and can not afford to join the boycott, some are loyalists, some open as an excuse to gather (including key shops where activist meetings take place in key districts).
Reporters should also note that the university (huge) is borderline empty! That schools are borderline empty. It is the middle of term time. My nieces and nephews and young cousins have not gone to school for months. They are not the exception to the rule.
There are checkpoints all over town which intensify in number and in paranoia after dark.
There is gunfire every night without exception.
So whilst the consensus is that reporters are forgiven for reporting normality, to those of us that know 'normal Tripoli', it is far from accurate.
Everyone, however, understands the difficulty and restrictions the media are under.
Pie_fr 2 hours ago
**Confirmed updates from our valuable source in Tripoli.**(cont)
5-
The story of our family shop.
As part of wide spread boycott, our shop decided to close after 17th Feb. We were approached, like many along our row, and asked why we were closed. When we responded that it was fear from the instability we were ordered to open in the next 24 hours. When the security men returned 2 days later they asked why we had still not opened. We replied that there was a staff shortage. They told us, in no uncertain terms, to open even if 'the shop is empty and you sell nothing'. We were told that the shop MUST NOT remain closed under any circumstances. For a while our shop opened. When i realised this i approached the family members who make the decisions and said that it was unacceptable that we open our own shop whilst i go around preaching a city wide boycott. I was told that recently we had been approached by security men and told, 'thank you for opening up and showing your loyalty to your country, of course if you decide to close again we will take the shop and open it for you. Have a good day'. This is not a unique conversation. This will have happened thousands of times over in tripoli.
My reply was that we should continue to give excuses to buy time but ultimately MUST close our shop. If they confiscate our shop then so be it. We are fighting to liberate a nation....with it we will liberate our shop.
Our shop now remains closed.
Many people around Tripoli find themselves in similar dilemmas. Some have not got the conviction to carry through with a boycott. Others cannot financially afford to. Many are overcome by the harassment. And yet still.....the majority of shops in Tripoli are shut!
Fashloum, Ben ashour and Zaweeyat al Dahmani form a kind of shopping triangle district. In these 3 areas 80% of
shops are shut. If anyone wants video evidence i can provide it, along with google map images to show where the streets are.
6-
There continue to be increasing, daily, armed attacks in Tripoli. Armed attacks in the past few days that i can CONFIRM are Soug al Jomaa and Al Hadba.
Special thanks to Niz!
Das Ganze bei Facebook mit Kommentaren:
Libya Youth Moevement