Eins der düstersten Kapitel von Osnabrück und Umgebung fand hier statt. Fahre häufiger dran vorbei. Jetzt habe ich einfach ein Foto gemacht. AZ, das Arbeits-Straflager am Hüggel.
Burg oder Schloss, je mehr man sich mit der Iburg beschäftigt, desto vielschichtiger wird das Äußere. Im Hintergrund, der Vorsprung, war die Apotheke des Schlosses.
Diese Planung wurde nur halb ausgeführt. Das Hochhaus nicht. Das waren die Bestrebungen der Modernisierung Ende der 50er Jahre. Aus der Ausstellung ganz oben im Rathaus von Osnabrück.
Gerüchte besagen, in diese Ruine- 2. Weltkrieg und Mittelalter-Bausubstanz- soll ein gläsernes Büro gesetzt werden. Ein Haus im Haus, das wäre spektakulär für Osnabrück. Aber da frage ich mal an der ersten Adresse nach.
Die Arbeitsspuren vor 1000 Jahren werden festgehalten. Dafür wird ein Abdruck angefertigt. Siehe letzten Post. Bei den Spatenstichen kann man sogar erkennen auf welcher Seite geschaufelt wurde. Beim Einstich gab es eine glatte Seite während beim Aushub gegenüber ein Bogen entstand. Meines Wissens ist es äußerst selten solche Spuren früher menschlicher Tätigkeit in Osnabrück zu finden. Fundamente, Ziegel, Scherben, Pfostenlöcher, aber Spatenstiche im Sand?
Unter einer Mauerlage am Dom, etwa 1000 Jahre alt, wurden die Abdrücke einiger Spatenstiche gefunden. Normalerweise finden sich alte Pfostenlöcher und ähnliches. Aber hier sieht es aus, als hätten sie erst vor kurzem gegraben. Die dunklen Winkel im hellen Sand.
Zufällig war der Hausmeister zur Stelle und hat bereitwillig einige Türen geöffnet. So nüchtern die Iburg von aussen wirkt, sie ist meiner Meinung nach im Osnabrücker Raum noch völlig unterschätzt. Hier ein paar Eindrücke:
Nicht nur auf der Holter Burg auch in der Iburg müssen die Archäologen an einer besonderen Stelle graben. Hier hinab in einen Schacht der Iburg bei Osnabrück
Speerwurf in der Öffentlichkeit, davon können wir nur träumen. Selbst der Sportplatz in Deutschland unterliegt verschärften Sicherheitsregeln. Duronboy hat den Moment festgehalten (Ex-Student in Osnabrück). China ist groß im Gespräch vor Ort, wieder fast ganzseitiger Bericht in der NOZ: Weifei ist jetzt Feundschaftsstadt. Unser neuer OB Pistorius hat den Vertrag abgesegnet.
Der Dom, aber eher von Osten gesehen. Jemand hat einen Schlüssel für den Hof hinter dem Hexengang und schon ändert sich die Ansicht zum Vierungsturm des Doms in Osnabrück.
Rosenplatz. Allmählich beginnen die Renovierungen und die Aufwertung des Viertels. Ob Osnabrück eine richtige Großstadt sei oder nicht? Diese Frage stellt sich hier nicht. Die Verhältnisse sind die gleichen.
Was macht Duron Boy? Vor einem Jahr war er der fleissigste Osnabrück-Blogger. Leider unbemerkt, weil er meistens auf Chinesisch gepostet hat. Über alle Höhen und Tiefen, die man in der Fremde als Student erleben kann. Die dramatischte Zeit war, als er sein Blog schwarz eingefärbt hat. Seine Hoffnung 2006 nach Deutschland zurückzukehren musste er auch aufgeben. Aber was für ein Kontrast, siehe Foto. Sein neuer Arbeitgeber ist ein Fernsehsender in Wuhan. Die Begleiterin im Foto ist eine Nachrichtensprecherin. Wuhan ist eine Stadt mit mehreren Millionen Einwohnern, größer als Berlin. Die erste Zeit verlief nahezu schlaflos. Ein Dauerzustand bei ihm und vielen Chinesen gegenwärtig.
Ziemlich unscharf, der Zoom der Digitalkamera hart an der Grenze, die Aussicht vom Ziegenbrink und ein Kunstwerk aus Schrottteilen am Stadtteilzentrum. Änliche Werke entstehen in einer Miniwerkstatt im gleichen Gebäude.
Beim Tag der Offenen Grabung wurde das Modell, der vielleicht außergewöhnlichsten Architektur, die Osnabrück je besessen hat, gezeigt. Im 9. Jahrhundert gibt es eine Querhausturmfassade am Dom, die nach Norden zeigt. Bis jetzt ist sowas unbekannt, reizt aber zu gewagten Theorien.
Übungsleiterlehrgang klingt sehr deutsch. Angeblich gibt es große Qualitätsunterschiede beim Ausbildungsangebot, aber in Lastrup, Landkreis Cloppenburg, wird das Programm sehr ernst genommen. Die Teilnehmer sind konzentriert bei der Sache, wie das Foto zeigt.