Tipp für Gartenfreunde, wie wäre es mit einer Einzelhauslandschaft oder Apartmentkomplexen. Gesehen in der Eifel im Vorgarten.
Monday, January 26, 2009
Wednesday, January 21, 2009
Monday, January 19, 2009
Friday, January 16, 2009
Ungeklärt
Eigentlich sollten die Knochenfunde antrophologisch untersucht werden. Das heißt auf Alter, Ernährung, Todesursache und weitere Lebensumstände. Aber wie viele Wissenschaftszweige mangelt es an Geld, die sich anhäufenden Grabungsresultate aufzuarbeiten. So lagern sie ungenutzt im Archiv der Archäologen und wir erfahren nichts Weiteres über die merkwürdige Kerbe in diesem Osnabrücker Schädel aus dem Mittelalter, der auf dem aufgelassenen Friedhof bei der Katharinenkirche bereits vor Jahren gefunden wurde.
Eine schöne Vorlage für einen neuen lokalen Historienkrimi.

Wenigstens die Grabung an sich ist dokumentiert, der Zugriff auf ehemalige Zeitungsartikel kein großes Problem:
Eine schöne Vorlage für einen neuen lokalen Historienkrimi.
Wenigstens die Grabung an sich ist dokumentiert, der Zugriff auf ehemalige Zeitungsartikel kein großes Problem:
Thursday, January 15, 2009
Arme Rolandsmauer
Osnabrücker meinen, dass nicht mehr viele Verteidigungsanlagen aus dem Mittelalter existierten. Doch manche Teile sind fast unbekannt. Schwer zu sagen, was an der Rolandsmauer noch historisch ist. Aber für eine Gartenabgrenzung ist sie viel zu hoch. Der Verlauf der Rolandsmauer folgt von der Poggenburg bis zum Wall, dort wo die Ummauerung der Altstadt stand. Vielleicht bestehen hier noch Reste, neuerdings durchlöchert zum Beispiel von einer Kindertagesstätte:

Die andere Seite:
Die andere Seite:
Wednesday, January 14, 2009
Ins Grau geschlittert
Tuesday, January 13, 2009
Osnabrücker Untergrund
Heute konnte ich einen Blick in das Archiv der Osnabrücker Archäologen werfen. Hier bronzezeitliche Urnen aus der Gegend.

Aber auch die Grabungsdokumentationen auf Papier bergen interessante Einblicke in die Osnabrücker Geschichte. Zum Beispiel dieser Zeitungsartikel aus dem Jahr 1959, der über das angebliche unterirdische Tunnelnetz der Stadt spekuliert. Diese Legende hält sich hartnäckig, wahrscheinlich auch, weil oft darüber in der Zeitung berichtet wurde. Allerdings hat es während der Kriegszeit tatsächlich in der Altstadt Kellerdurchbrüche gegeben, um bei Haustreffern durch Bomben schneller fliehen zu können.
Meine These ist, dass sich diese beiden Aspekte nach 1945 zu dem Bild verdichtet haben, dass Osnabrück ein unterirdisches Tunnelnetz aus vergangenen Jahrhunderten besitze.

"Unterirdische Gräben unter dem Raum der Altstadt?"
Aber auch die Grabungsdokumentationen auf Papier bergen interessante Einblicke in die Osnabrücker Geschichte. Zum Beispiel dieser Zeitungsartikel aus dem Jahr 1959, der über das angebliche unterirdische Tunnelnetz der Stadt spekuliert. Diese Legende hält sich hartnäckig, wahrscheinlich auch, weil oft darüber in der Zeitung berichtet wurde. Allerdings hat es während der Kriegszeit tatsächlich in der Altstadt Kellerdurchbrüche gegeben, um bei Haustreffern durch Bomben schneller fliehen zu können.
Meine These ist, dass sich diese beiden Aspekte nach 1945 zu dem Bild verdichtet haben, dass Osnabrück ein unterirdisches Tunnelnetz aus vergangenen Jahrhunderten besitze.
"Unterirdische Gräben unter dem Raum der Altstadt?"
Monday, January 12, 2009
Wetterumschwung
Saturday, January 10, 2009
Gründerzeit
Friday, January 09, 2009
Osnabrück im Januar II
Januar - Kalkhügel
Wednesday, January 07, 2009
Grundschule
Tuesday, January 06, 2009
Tante-Emma-Laden - Hasbergen Teil 3
Monday, January 05, 2009
Die Domgrabungen Osnabrück
Die Osnabrücker Archäologen konnten mit der Restaurierung des Kreuzgangs des Doms in den vergangenen zwei Jahren noch einen Blick in die frühe Zeit der Domburg werfen. Baumsarggräber, die wohl noch aus der Zeit vor der ersten Jahrtausendwende stammen, wurden im Übergang von Kreuzgang und Seitenschiff des Doms gefunden. Siehe Note im Foto bei Vergrößerung.
Ellinor Fischer wertet die Grabungsfunde aus, Ergebnisse, die später einer umfangreichen Doktorarbeit zur frühmittelalterlichen Domburg hinzugefügt werden .
Auch oberirdisch gab es neue Erkenntisse mit der vorübergehenden Entfernung des Putzes im Kreuzgang. Das Wandzüge weisen Ausbesserungen und Veränderungen verschiedener Zeitepochen auf. Gut wiederzuerkennen in den Befundskizzen, die jetzt ausgewertet werden:

Bürowände in der Archäologie Osnabrück dienen der Dokumentation, hier die größte Kloake Osnabrück, die bisher entdeckt wurde, Bickhof Dom:

Ellinor Fischer bei der Schreibtischarbeit:

Osnabrück gehört zu den ersten Zentren der städtischen Entwicklung nach 800 nördlich der Mittelgebirge. Mit jedem Jahr fügt sich ein fehlendes Puzzlestück in die Wissenslücken über die frühen Jahrhunderte. Die einzelnen Phasen der Stadtgeschichte bekommen dabei immer genauere Konturen. Nicht vergessen: Für die Zeit vor 1200 gibt es regional nicht viel schriftliches Material. Und über 400 Jahre wollen bis dahin beschrieben werden.
Jüngste Veröffentlichung:
Die frühmittelalterliche Domburg von Osnabrück, in Burgen und Schlösser 4, 2008, S. 204-210
Ellinor Fischer und Sara Snowadsky:
Ellinor Fischer wertet die Grabungsfunde aus, Ergebnisse, die später einer umfangreichen Doktorarbeit zur frühmittelalterlichen Domburg hinzugefügt werden .
Auch oberirdisch gab es neue Erkenntisse mit der vorübergehenden Entfernung des Putzes im Kreuzgang. Das Wandzüge weisen Ausbesserungen und Veränderungen verschiedener Zeitepochen auf. Gut wiederzuerkennen in den Befundskizzen, die jetzt ausgewertet werden:
Bürowände in der Archäologie Osnabrück dienen der Dokumentation, hier die größte Kloake Osnabrück, die bisher entdeckt wurde, Bickhof Dom:
Ellinor Fischer bei der Schreibtischarbeit:
Osnabrück gehört zu den ersten Zentren der städtischen Entwicklung nach 800 nördlich der Mittelgebirge. Mit jedem Jahr fügt sich ein fehlendes Puzzlestück in die Wissenslücken über die frühen Jahrhunderte. Die einzelnen Phasen der Stadtgeschichte bekommen dabei immer genauere Konturen. Nicht vergessen: Für die Zeit vor 1200 gibt es regional nicht viel schriftliches Material. Und über 400 Jahre wollen bis dahin beschrieben werden.
Jüngste Veröffentlichung:
Die frühmittelalterliche Domburg von Osnabrück, in Burgen und Schlösser 4, 2008, S. 204-210
Ellinor Fischer und Sara Snowadsky:
Sunday, January 04, 2009
Osnabrücker Blogger unterwegs
JosOsnaBlog hat bereits berichtet, ein kleines Bloggertreffen am Samstagnachmittag. Zu dritt waren wir mit unseren Kameras unterwegs, bei ungünstigen Lichtverhältnissen.
Hier einige Objekte, die auf dem Weg durch die Altstadt lagen:

Ein Detail in der Marienkirche:

Ein unbekannter Winkel im Vitiviertel:

Wenig erfeut schien der Einwohner dieses Fachwerkgebäudes über das Auftauchen eines Fotografen:

Am Ende drei Blogger, drei Bier:
Hier einige Objekte, die auf dem Weg durch die Altstadt lagen:
Ein Detail in der Marienkirche:
Ein unbekannter Winkel im Vitiviertel:
Wenig erfeut schien der Einwohner dieses Fachwerkgebäudes über das Auftauchen eines Fotografen:
Am Ende drei Blogger, drei Bier:
Friday, January 02, 2009
Handgiftentag
Jahrhundertealte Tradition in der Stadt Osnabrück. Der Rat reicht sich die Hand nach Neujahr. Davor wird eine wichtige Medaille vergeben. Hier an den Osnabrücker Bischof Bode. Ein Schwerpunkt der Rede des Oberbürgermeisters Pistorius betraf die Integration von Einwanderern. Hier besonders die Kinder mit Migrationshintergrund. Erinnert mich stark an die Situation in Gimhae, Korea, wo wir wohnen. Nur fehlen in Korea noch die Kinder der zweiten Generation, aber die erste Generation an Arbeitsimmigranten ist da. Wie eine Zeitreise in die deutschen 60er.
Der 2. Januar 2009
Der Himmel über Osnabrück
Ich meine jetzt den Unterschied zwischen Konitentalgrau in Korea und Norwesteuropagrau unterscheiden zu können. Das Grau in Osnabrück ist dunkler, zumindest im Winter.
Ich meine jetzt den Unterschied zwischen Konitentalgrau in Korea und Norwesteuropagrau unterscheiden zu können. Das Grau in Osnabrück ist dunkler, zumindest im Winter.